Apotheken

Der Begriff Apotheke stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Abstellraum“, was zur damaligen Zeit in den Klöstern den Aufbewahrungsort für Heilkräuter darstellte.  Die ersten Apotheken in Deutschland wurden von Kaufleuten geführt, die in ihrem Geschäft Heilkräuter und Gewürze zum Kauf anboten. Im Jahre 1241 entstand die Medizinalordnung, die vorschrieb, dass die Berufe Arzt und Apotheker strikt getrennt werden müssen, dass Ärzte keine Apotheke besitzen dürfen und auch nicht daran beteiligt werden dürfen. Im Zuge dieser Ordnung wurden die Arzneimittelpreise gesetzlich festgelegt. Diese Medizinalordnung wird als Grundlage für alle Apothekenverordnungen in ganz Europa angesehen. Die Figur des Apothekers veränderte sich während der Jahrhunderte vom fliegenden Händler bis hin zum Hersteller von Arzneien. Die Herstellung der Medikamente haben mittlerweile die Pharmaunternehmen übernommen und die Apotheker sind überwiegend dafür verantwortlich, die Patienten und Kunden zu beraten und zu informieren. In Deutschland gibt es rund 21.500 Apotheken, die für die lückenlose Versorgung des Landes verantwortlich sind.