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Sind sie ein Bio Gourmet ?

Bio kommt aus dem Griechischen und bedeutet Leben.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 29.07.2008, 11:22 Uhr
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Ein Bio-Gourmet zweifelsohne die richtige Mischung, das Leben zu genießen !

Der Trend hält an: Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Lebensmittel-Einkauf für Bio-Produkte. Sie wollen wissen, unter welchen Bedingungen das, was auf ihrem Teller liegt, produziert wurde. Sie informieren sich und wollen entscheiden, was bei ihnen auf den Tisch kommt. Dafür sind viele bereit, höhere Preise zu zahlen. Aber lohnt sich das wirklich?

Welche Gründe gibt es, Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft zu kaufen?

Wo bestehen die Unterschiede zu konventionellen Produkten?

Warum biologische Lebensmittel ?

Zur Einführung blicken wir erst einmal zurück. Früher waren alle Lebensmittel biologisch: Äpfel und Birnen reiften an Bäumen, Karotten und Radieschen wuchsen in der Erde der Gemüsegärten und die jährliche Getreide-Ernte brachte das täglich Brot. Die Viehzucht begann, Rinder und Schweine wurden nicht mehr gejagt, sondern gehalten und bei Bedarf geschlachtet. Was wir zum Festessen brauchten, fanden wir vor unserer Tür.  Die Natur brachte alles hervor, was wir zum Leben benötigten.

Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft (Ende des 19.Jahrhunderts) kam ein entscheidender Wandel, der sich bis heute hinzieht und sich in Zeiten der Globalisierung immer mehr zuspitzt: Es geht nicht mehr um die Selbstversorgung oder die Gesundheit - es geht um die Wirtschaftlichkeit. Kurz: Es geht ums Geld. Im Vordergrund steht der Ertrag, die Produktion soll vor allem eins sein: billig. Nur so können die Anbieter auf dem Weltmarkt bestehen. Die Hersteller finden immer neue Wege, die Produktionskosten zu senken: Billiger synthetischer Dünger, chemische Pestizide, künstliche Wachstumsförderer, Gentechnik und Lebensmittelbestrahlung. Dazu nehmen die Lebensbedingungen der Tiere immer dramatischere Formen an.

Der Preis, den die Verbraucher zahlen, ist hoch: Die verwendeten Giftstoffe (Pestizide, Nitrate, Antibiotika, Hormone, Beruhigungsmittel) schaden dem menschlichen Organismus, die Rückstände in den Endprodukten sind häufig hoch. Der Gehalt an natürlichen Mineralstoffe, Vitaminen und Aromastoffen sinkt deutlich, ebenso deutlich zurück geht das Vorkommen natürlicher „Entgifter“, der sogenannten Antioxidanten, die das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Schlaganfall verringern.

Biologische Landwirtschaft & Umweltschutz

Natürlich spielt wirtschaftlicher Erfolg auch bei  der biologischen Landwirtschaft eine Rolle – doch es geht um mehr: Naturschonende Produktionsmethoden berücksichtigen Erkenntnisse aus Ökologie und Umweltschutz; die Biologische Tierhaltung erspart den Tieren durch natürlichere und bessere Lebensbedingungen viel Leid. Der Aufwand ist dabei höher, es gibt strengere gesetzliche Vorschriften für Anbau, Ernte, Tierhaltung, Transport und Lagerung. So entstehen höhere Kosten – und diese werden an den Verbraucher weitergegeben: Nur so können die Bio-Betriebe überleben. Viele Kunden werden von den höheren Preisen indes nicht mehr abgeschreckt. Sie wissen:

Bio Lebensmittel sind gesund: Je natürlicher die Herkunft, desto gesünder das Produkt – und umso besser der Geschmack!