Röntgen per C-Arm (Teil 1)
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Sicher Röntgen per C-Arm - Vorteile für Patienten und Ärzte
Sicher Röntgen per C-Arm - Vorteile für Patienten und Ärzte
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 11.01.2010, 16:46 Uhr
Autor: Administration account
Röntgen per C-Arm – Einleitung
Röntgengeräte sind dem ein oder anderen leider schon durch den Bruch eines Fingers, eines Arms oder anderer Knochen bekannt. Auch den Ablauf des konventionellen Röntgens kennt man aus dem Krankenhaus oder vom Orthopäden. Geröntgt wird jedoch auch in Operationssälen. Dort herrschen andere Anforderungen an ein Röntgengerät. Niemand möchte den Patienten jedes Mal, wenn ein Röntgenbild erforderlich ist, umbetten, röntgen und anschließend wieder auf den Operationstisch legen. Dieser Ablauf wäre eindeutig zu umständlich und bei Intensivpatienten auch zu gefährlich.
Zum Röntgen während einer Operation werden daher spezielle Röntgengeräte eingesetzt. In der Regel sind diese mobil, das heißt, sie stehen auf Rollen und können im Operationssaal verschoben werden. Außerdem verfügen sie über einen sogenannten C-Arm.
Aufbau eines Gerätes mit C-Arm
In diesem C-Arm befindet sich an einem Ende der Röntgenstrahler und am gegenüberliegenden Ende des C-Arms der Röntgendetektor. Den Buchstaben „C“ trägt der C-Arm aufgrund seiner Form, die dem Buchstaben gleicht. Der Operationstisch befindet sich bei der Anwendung zwischen dem oberen und unteren Bogen. Der C-Arm ist an einem Wagen mit Rollen angeordnet. C-Arm und Wagen selbst sind über ein Haltemodul miteinander verbunden. Wie bereits skizziert, sitzen an den Enden des C-Arms ein Röntgenstrahler bzw. ein Röntgendetektor. Mit Hilfe des Röntgenstrahlers kann beispielsweise ein auf einer Liege befindlicher Patient mit Röntgenstrahlen durchstrahlt werden, die von dem Röntgendetektor unter dem Patienten aufgefangen werden. Der Wagen selbst ist verschiebbar. Der C-Bogen ist mittels einer Verschiebevorrichtung u.a. horizontal verschiebbar.
C-Arm – Einsatz und Vorteile
Mobile Röntgengeräte mit C-Arm (auch C-Bogen genannt) werden häufig bei chirurgischen Eingriffen im Operationssaal eingesetzt. Infolge ihrer großen Beweglichkeit und Flexibilität können diese Röntgen-C-Arm-Systeme während des Eingriffs durch das Personal einfach von einem auf einem Operationstisch gelagerten Patienten weg und wieder zum ihm hin bewegt werden. Im Zuge von Rationalisierungen und beim Einsatz in kleineren Operationsräumen ist es zudem von Vorteil, wenn die relativ schweren C-Bogen-Systeme nicht zu häufig als Ganzes bewegt werden müssen. Bevorzugt wird nur der C-Arm mit Röntgenstrahler und Röntgendetektor in gewissen Grenzen, nicht aber das gesamte C-Bogen-System bewegt. Das Operationsfeld kann somit einfach komplett vom Röntgengerät mit C-Arm befreit werden. Ein weiterer Vorteil des Röntgengerätes mit C-Arm besteht darin, dass bereits einmal angefahrene Positionen automatisch und präzise erneut angefahren werden können.
Der C-Arm wird sowohl für die Operationsplanung als auch für die Orientierung während der Operation eingesetzt. Verschraubt ein Arzt z. B. komplizierte Knochenbrüche oder wird bei einem Patienten mit Osteoporose einen Wirbelkörper mit Zement aufgefüllt, macht der C-Bogen ständig neue Bilder aus verschiedenen Perspektiven: Das hilft dem Chirurgen, sich zu orientieren und den aktuellen Fortschritt des Eingriffs zu erkennen. Aufgrund ihrer Bauform sind Röntgengeräte mit C-Arm halbkreisförmig schwenkbar. So kann der C-Arm einen Patienten umkreisen, um so Aufnahmen aus nahezu allen Blickwinkeln zu ermöglichen. Die Bilder werden auf einem Monitor neben dem OP-Tisch gezeigt.
>> Weiter zum zweiten Teil: Die Zukunft des C-Arms