Fragen und Antworten
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Fragen und Antworten zu Versandapotheken und Internetapotheken
Häufige Fragen zu den Vor- und Nachteilen von Versandapotheken und dem Ablauf einer Bestellung bei Internetapotheken beantworten wir auf dieser Seite.
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 15.08.2006, 14:28 Uhr
Autor: Administration account
Wie funktioniert die Bestellung von Medikamenten bei Internetapotheken?
Medikamentenversand funktioniert denkbar einfach. Gerade wenn Sie das Internet zur Bestellung verwenden, sollten Sie vorher einen Blick auf unsere "Tipps zum Arzneimittelversand" werfen. Dann kann es losgehen:
Bei fast allen Internetapotheken benötigen Sie zunächst ein Benutzerkonto, in dem Sie Ihre persönlichen Daten angeben müssen. Sind auch Patientendaten erforderlich, wägen Sie bitte genau ab, welche Informationen die Apotheke wirklich braucht. Gerade die Übersendung von Bankdaten sollte über eine gesicherte Verbindung (z.B. per SSL) erfolgen.
Muß ich bei Internetapotheken Rezepte vorlegen?
Rezepte müssen den Internetapotheken vor dem Medikamentenversand im Original vorliegen, einige Apotheker bieten spezielle Freiumschläge an, die Sie im Internet anfordern können. Wenn Sie statt im Internet lieber über das Telefon bestellen möchten, sind Sie in der Regel an die Öffnungszeiten der jeweiligen Apotheke gebunden.
Wie funktioniert der Medikamentenversand?
Nach deutschem Recht muss der Medikamentenversand in zwei Tagen erfolgt sein, ist dies nicht der Fall, muss Sie die Apotheke informieren, werden Sie nicht angetroffen, haben Sie Recht auf eine kostenlose Zweitlieferung. Bleiben auf den Internetseiten des Apothekers noch Fragen zum Medikamentenversand offen, scheuen Sie sich nicht, die Hotline des Anbieters anzurufen.
Wie stellt sich die Konkurrenzsituation im Apothekenversand dar?
Die bisherige Konkurrenzsituation für Apotheken stellte sich relativ einfach dar: Jede Apotheke hatte ein Einzugsgebiet bestehend aus der halben Entfernung zur nächsten Apotheke. Mit dem 1.1.2004 wurde den deutschen Apotheken jedoch gestattet, Medikamente auch im Versandhandel zu vertreiben. Der Apothekenversand brachte neue Möglichkeiten: Plötzlich konnten neue Kunden landesweit gewonnen werden, der Vertrieb über das Internet machte es möglich. Einsparmöglichkeiten ergaben sich zusätzlich aus der Aufhebung der Preisbindung für nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel - und dies auch bei den niedergelassen Apotheken.
Aber auch eine neue Konkurrenzsituation ist entstanden: Pharmazeuten, die nicht in den Apothekenversand einsteigen wollten, müssen nun Einbußen riskieren. Versandapotheken sehen sich auf einmal auch internationaler Konkurrenz gegenüber. Der Gesetzgeber erlaubt zwar den Apothekenversand aus dem Ausland nur insofern, als dass der jeweilige Anbieter auch die in Deutschland geltenden Sicherheitsziele verfolgt, dennoch haben ausländische Anbieter in einigen Bereichen entscheidende Vorteile. So fordert der bvdva, auch die rezeptpflichtigen Arzneimittel von der Preisbindung zu befreien, wie dies in anderen europäischen Ländern - insbesondere den Niederlanden - bereits üblich ist.