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Formaldehyd

Als Basisprodukt der chemischen Industrie findet sich Formaldehyd heute in unzähligen Endprodukten, wie beispielsweise in Spanplatten für Möbel, Boden- und Wandverkleidungen.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 29.04.2008, 21:15 Uhr
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In Reinigungsmitteln, Desinfektions- und Konservierungsmitteln,in Lacken und Klebern ist Formaldehyd enthalten. Aber durch von dem derzeit im Fokus stehenden Zigarettenrauch geht eine Formaldehydbelastung aus. Schon der Rauch zwei Zigaretten erhöht die Formaldehydkonzentration pro Kubikmeter Luft bedenklich. 1977 empfahl das Bundesgesundheitsamt einen Grenzwert von 0,1 ppm (parts per million = Teile pro Million). Heute , nachdem einige Menschen schon bei einem Wert von 0,06 ppm mit Krankheitssymptomen reagieren, gilt ein Wert unter 0,02 ppm erst als unbedenklich. Besonders zu beachten gilt, dass beispielsweise der Leim in den Spanplatten eine kontinuierliche Emissionsquelle ist, die je nach Raumklima eine Erhöhung der Formaldehydwerte hervorruft.

Formaldehyd gilt als Förderer von Krebserkrankungen, da es in Verdacht steht krebserzeugendes Potenzial zu besitzen. Viele Allergische Reaktionen werden mit einer Formaldehydbelastung in Verbindung gebracht. Häufige Kopfschmerzen, Bildung von Ekzemen, Reizungen der Schleimhäute und in der Folge von Überempfindlichkeiten gegenüber körperfremden Stoffen auch Asthmaanfälle werden in diesem Zusammenhang beobachtet.

Als Vorsorge empfehlen wir so weit es möglich ist gar keine Spanplatten im häuslichen Bereich zu verwenden bzw. keine Möbel zu erwerben, die aus Spanplatten gefertigt sind. Vollholz oder Holzwerkstoffe, die mit formaldehydfreien Leimen gebunden sind, bilden die Alternative.