Gesundheitsprogramme in Form von Bonusmodellen
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Gesundheitsprogramme in Form von Bonusmodellen
Die sogenannten Bonusmodelle der gesetzlichen Krankenkassen sind Programme zielen auf eine Förderung der Gesunderhaltung, durch Motivierung der Versicherten zu einer gesunden Lebensweise, ab.
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 09.08.2008, 11:17 Uhr
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Ein Punkt der Gesundheitsreform vom Januar2004 ist die Erlaubnis des Gesetzgebers, die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung für ein gesundheitsbewusstes Verhalten zu belohnen. Eine aktive Vorsorge der Mitglieder gegen die Entstehung von Krankheiten wird seit dem mit Bonusprogrammen von gesetzlichen Krankenkassen honoriert. Die Angebote dazu variieren von Krankenkasse zu Krankenkasse. Das Prinzip jedoch stets das Gleiche. Wer an bestimmten Gesundheitsfördernden Maßnahmen teilnimmt erhält Bonuspunkte, die dem Versicherten von den jeweiligen Einrichtungen in das von der Krankenkasse vergebene Bonus-Scheckheft eingetragen werden und somit die Teilnahme bestätigen. Durch steigende Punktezahlen im Bonusheft erwerben die Versicherten einen Anspruch auf bestimmte Prämien. Dem Mitglied winken neben dem guten Dienst an seiner Gesundheit Sachpreise, wie Sport- und Fitnessgeräte, Wellness-Angebote oder Erholungsreisen.
Honoriert wird in der Regel die Mitgliedschaft in ausgesuchten Fitnessstudios, das Erlernen von Entspannungstechniken, die der Stressreduktion dienen, Belegung von Ernährungskursen, oder die Teilnahme an Raucherentwöhnungsprogrammen. Auch mit den Schutzimpfungen und zahlreichen Untersuchungen, die der Früherkennung von Krankheiten dienen, lassen sich Punkte für das Bonusprogramm sammeln.
Vorsicht bei Selbstbehalt-Tarifen
Bonusprogramme werden seit der Gesundheitsreform 2004 allen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen gewährt, den freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit ihre Beitragskosten über die Wahl sogenannter Selbstbehalt-Tarife zu verringern. Inhalt der Tarife ist in der Regel, dass die Versicherten anfallende Krankheitskosten bis zu einem bestimmten Betrag selbst übernehmen. Diese Modelle sollen zum einen der Krankenkasse Kosten sparen und dafür sorgen, dass viele junge und gesunde Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben und nicht in die Private Krankenversicherung abwandern, welche gerade junge und gesunde Menschen mit günstigen Beiträgen locken.
Selbstbehalt-Tarife sind ein „zweischneidiges Schwert“, denn zum einen lohnen sie sich überwiegend nur für junge, gesunde Menschen mit geringem Krankheitsrisiko, zum anderen besteht die Gefahr das sparsame Menschen sich nicht rechtzeitig behandeln lassen und im Umkehrschluss bei fortgeschrittenem Krankheitsbild deutlich höhere Kosten verursachen.
Wichtig: Untersuchungen die der Vorsorge dienen sind von den Regelungen der Selbstbehalt-Tarife ausgeschlossen, deren Kosten fallen nicht unter den Selbstbehalt der Versicherten sondern werden immer von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.
Honoriert wird in der Regel die Mitgliedschaft in ausgesuchten Fitnessstudios, das Erlernen von Entspannungstechniken, die der Stressreduktion dienen, Belegung von Ernährungskursen, oder die Teilnahme an Raucherentwöhnungsprogrammen. Auch mit den Schutzimpfungen und zahlreichen Untersuchungen, die der Früherkennung von Krankheiten dienen, lassen sich Punkte für das Bonusprogramm sammeln.
Vorsicht bei Selbstbehalt-Tarifen
Bonusprogramme werden seit der Gesundheitsreform 2004 allen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen gewährt, den freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit ihre Beitragskosten über die Wahl sogenannter Selbstbehalt-Tarife zu verringern. Inhalt der Tarife ist in der Regel, dass die Versicherten anfallende Krankheitskosten bis zu einem bestimmten Betrag selbst übernehmen. Diese Modelle sollen zum einen der Krankenkasse Kosten sparen und dafür sorgen, dass viele junge und gesunde Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert bleiben und nicht in die Private Krankenversicherung abwandern, welche gerade junge und gesunde Menschen mit günstigen Beiträgen locken.
Selbstbehalt-Tarife sind ein „zweischneidiges Schwert“, denn zum einen lohnen sie sich überwiegend nur für junge, gesunde Menschen mit geringem Krankheitsrisiko, zum anderen besteht die Gefahr das sparsame Menschen sich nicht rechtzeitig behandeln lassen und im Umkehrschluss bei fortgeschrittenem Krankheitsbild deutlich höhere Kosten verursachen.
Wichtig: Untersuchungen die der Vorsorge dienen sind von den Regelungen der Selbstbehalt-Tarife ausgeschlossen, deren Kosten fallen nicht unter den Selbstbehalt der Versicherten sondern werden immer von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.