Haarausfall stoppen

Haarausfall erzeugt er bei den Betroffenen in den meisten Fällen einen enormen Leidensdruck. Betroffen sind Männer und Frauen gleichermaßen, die Ursachen für den Ausfall der Haare sind jedoch geschlechtsspezifisch meist unterschiedlich.

Die Industrie hat den Leidensdruck der Betroffenen bereits erkannt und mit unterschiedlichsten Haarwäschen, Haarwassern und Pillen einen großen, gewinnbringenden Markt geschaffen. Bevor eine Behandlung begonnen werden kann, muss in jedem Fall die individuelle Ursache herausgestellt werden. Die häufigsten Gründe für Harrausfall sind hormonelle Veränderungen, genetische Veranlagungen, Stress, Ernährungsfehler oder eigenständige Krankheitsbilder, welche den Harrausfall als Symptom mit sich bringen. In letzterem Fall ist es notwendig, die Grunderkrankung zu behandeln, um den Haarausfall zu stoppen.

Bei hormonellen Veränderungen, insbesondere zum Beispiel nach einer Schwangerschaft oder in Zeiten der Wechseljahre gilt es den Hormonhaushalt auszugleichen. In der Regel schafft der Körper diese Regulation im Verlauf der Zeit selbstständig zu bewerkstelligen. In Ausnahmefällen, insbesondere im Klimakterium, können nach endokrinologischen Untersuchungen Hormonpräparate verschrieben werden. Bei Männern ist ebenfalls oftmals der Hormonhaushalt verantwortlich für den unerwünschten Haarausfall. Durch Haarwäschen und Vitaminpräparate, ist dieser Zustand nicht zu beeinflussen.

Anders verhält es sich bei stressbedingtem, oder diffusen Haarausfall, welcher meist auf die Ernährung zurück zu führen ist. Die Beseitigung von Dauerstress und psychischen Problemen kann hier den Verlust des Haares stoppen und eine Regeneration bewirken. Auch bei Ernährungsbedingtem Ausfall kann eine Umstellung der Nahrung mit entsprechender Nährstoffaufnahme eine Genesung bewirken. Das Haar von außen, beispielsweise durch Shampoos zu nähren, ist nicht möglich. Auch wenn entsprechende Hersteller dies versprechen, ist die korrekte Nährung des Haares nur von innen möglich. An dieser Stelle können Nahrungsergänzungen, wie sie in Apotheken und Drogeriemärkten angeboten werden, unterstützend wirken. Haarwäschen mit Koffein versprechen ebenfalls einen positiven Effekt, welcher in gewisser Weise auch nachweisbar ist. Er entsteht dadurch, dass Koffein die Durchblutung der Kopfhaut fördert, ein Effekt, der ebenso durch eine Massage erzielt werden kann.