Harmonischer Alltag

Meditation
Es gibt viele verschiedene Meditationstechniken, die in unterschiedlichen Kulturkreisen entwickelt wurden. Mit Hilfe von Meditation kann man sich vom Alltagsstress erholen und neue Kraft schöpfen. Die äußeren Reize werden dabei ganz ausgeschaltet, so dass der Meditierende nicht mehr von ihnen belastet wird. Die Theorie besagt, dass die tiefe Meditationsphase ähnlich die der REM-Phase im Schlaf ist.  Die bekannteste Meditationsform ist Yoga. Das Ziel der Meditation ist ein Loslösen vom Körper, was man nur erreichen kann, wenn man den Zustand einer „gedanklichen Leere“ erreicht hat. Es unterscheidet sich somit vom Autogenen Training und vom Yoga, weil diese hauptsächlich den Körper entspannen sollen. Bei der Meditation wird die Körperspannung benötigt, um das Ziel zu erreichen. Mit Hilfe von Meditation kann man z. B. Bluthochdruck, Depressionen und andere chronische und psychosomatische Erkrankungen positiv beeinflussen. Die Meditation trägt dazu bei, dass der Mensch sich ruhiger und entspannter fühlt und reflektierter mit den Problemen im Alltag umgeht. Um Erfolge mit der Meditation zu erreichen, empfiehlt man, regelmäßig zur selben Zeit und am selben Ort zu meditieren. Man sollte möglichst genügend Zeit einplanen, um eine Entspannungsphase schaffen zu können.

Richtiges Atmen
Jeden Tag atmen wir ein und aus. Dabei wissen wir gar nicht, dass dieses Atmen unökonomisch und falsch sein kann. Gerade Menschen, die unter Stress stehen, atmen falsch und unökonomisch. Richtiges Atmen kann aber jeder lernen und trainieren. Die richtige Atmung ist wichtig, um die Organe im menschlichen Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Das Organ, welches am meisten Sauerstoff verlangt, ist das Hirn. Wenn also Sauerstoffmangel in einem Raum herrscht, dann lässt die Konzentrationsfähigkeit nach, und wir fühlen uns müde und schlapp. Dies kann man beeinflussen, indem man entspannt ein- und ausatmet. Forscher und Ärzte sind der Meinung, dass man Bauch- und Brustatmung  abwechselnd anwenden sollte. Wenn man sich also auf die Atemtechnik konzentriert und sie aktiv beeinflusst, kann man einen großen Beitrag für seine eigene Gesundheit leisten. Richtiges Atmen kann man in Kursen einiger Krankenkassen und auch in Volkshochschulkursen erlernen.

„…vom gesunden Schlaf“
Der Schlaf gehört zu unserer täglichen Routine und bringt uns die nötige Erholung vom stressigen Alltag. Der gesunde Schlaf ermöglicht uns eine körperliche und seelische Entspannung und bringt uns sie Kraft für den nächsten Tag. Es gibt aber auch viele Menschen, die nicht sehr erholsam schlafen. Die Gründe dafür sind im Alltag zu finden, da dieser für viele Menschen Schwierigkeiten mit sich bringt. Oftmals ist es aber auch der Partner, der mit seinem Schnarchen die nächtliche Ruhe stört. Wenn der Schlaf nicht die geforderte Ruhe mit sich bringt, dann fühlt man sich am nächsten Morgen schlapp und müde. Wenn sich dieser Ablauf über einen längeren Zeitraum anhält, dann kann dies zu ernsthaften Erkrankungen führen. Deshalb ist es auch so wichtig, die Gründe dafür zu finden, um die Schlafsituation zu verbessern. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten herauszufinden, welche Gründe dafür verantwortlich sind, warum man schlecht oder vielleicht gar nicht schläft. Wenn der Partner z. B. schnarcht oder sich mehrmals im Schlaf umdreht, dann ist es ratsam, sein „Nachtlager“ in einen anderen Raum zu verlegen, denn die Unruhe und die Geräusche, die der Partner verursacht, wirken sich negativ auf den eigenen Schlafrhythmus  aus. Diese Umstellung kann zu Anfang recht ungewohnt sein, hat aber ihre Vorteile. Gründe für unruhiges Schlafen können aber auch an der Möblierung des Schlafzimmers zu finden sein. Die meisten Menschen unterschätzen, wie wichtig es ist, die richtige Schlafunterlage zu haben. Lattenrost und Matratze sollten auf die Schlafgewohnheiten, Körpergröße und Gewicht  abgestimmt sein. In einem Bettenfachgeschäft, in dem man auf den einzelnen Matratzen zur Probe liegen kann, wird man zu dem Thema beraten. Meistens werden Matratzen empfohlen, die aus Latex oder Schaumstoff bestehen. Matratzen, die einen Federkern haben sollte man möglichst vermeiden, da sie sich nicht optimal dem Körperbau anpassen können. Einige Menschen reagieren auch sensibel auf die Störung von Erdmagnetfeldern. Der Lattenrahmen sollte ebenfalls auf die Matratze und den Körperbau abgestimmt sein. Wichtig ist auch die weitere Schlafzimmermöblierung, die auf jeden Fall frei von jeglichen Schadstoffen sein sollte. Aus dem Schlafzimmer sollte man Spiegel und Elektrogeräte verbannen. Sie stören selbst im ausgeschalteten Zustand den gesunden Schlaf. Weitere Faktoren, die den Schlaf beeinflussen können zu wenig Frischluft, Außenlärm oder Schimmelpilzbildung im Schlafzimmer sein. Bei Schlafstörungen sollte man also zuerst versuchen, all diese Faktoren zu berücksichtigen. Wenn keine Verbesserung der Situation eintritt, dann sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, um zu ermitteln, welche Gründe verantwortlich sein können, die den Schlaf stören.

Feng Shui
Der Ausdruck Feng Shui kommt aus dem Chinesischen und bedeutet „Wind und Wasser“. In der Lehre geht es dabei um die konkrete Anwendung der taoistischen Naturreligion im Alltag des Menschen. Gemäß dem Feng Shui geht man davon aus, dass der Kosmos von Energie durchzogen ist. Das Phänomen Feng Shui ist unterteilt in verschieden Teilbereiche: Ästhetik, Religion, Gesellschaft/Umwelt und Wissenschaft. Der Bereich, der in der westlichen Welt am populärsten ist, ist der Bereich der Ästhetik.  Hier soll man sich die Energie zu Nutze machen. Häuser und Wohnräume, die nach dem Prinzip eingerichtet sind, beinhalten viele Naturmaterialien, sind aufgeräumt, werden von Licht durchflutet und von weichen fließenden Formen geprägt. Im Inneren der Räume soll die Energie so leicht wie möglich fließen. Die Räume und die Gestaltung sollten harmonisch auf einander abgestimmt sein. Dieses Einrichtungskonzept ermöglicht es dem Chi (auch Qi genannt), also der universellen Energie, ungehindert durch den Raum zu fließen und sich positiv auf das Wohlbefinden, Gesundheit und Erfolg auszuwirken. Feng Shui wird mittlerweile auch in vielen Firmen als Einrichtungskonzept genutzt. Man hat feststellen können, dass die Mitarbeiter bessere Leistungen erbringen und sich vor allen Dingen auch wohler fühlten. Gemäß der Lehre kann man jeden Wohnraum einem der neun Lebensfelder zuordnen. Dies ist aber nicht wirklich notwendig, da es wichtiger ist, dass alle Räume gleich viel genutzt und gepflegt werden. Diese und noch weitere Einrichtungsrichtlinien werden in Fachliteratur detaillierter erläutert.

Herd- und Störfelder
Herd- und Störfelder sind Störquellen, die den Körper daran hindern, seine Selbstheilungskräfte zu nutzen. Es gibt verschiedene Faktoren im Alltag, die die Ursache sein können. Die Faktoren können äußerlich sein, wie z. B. Wohnraumgifte, Umweltgifte, Elektrosmog, Magnetfelder und Lärm, oder sie können innerlich sein, wie z. B. chronisch entzündete Zähne, Mandeln oder Gallenblase. Diese Störungen können den Körper belasten, obwohl man es nicht direkt merkt. Auswirkungen von Störfeldern können ein erschöpftes Immunsystem, Schlafstörungen und in manchen Fällen sogar Krebs sein. Wenn es einem möglich ist, dann sollte man Störfelder vermeiden. Es gibt Menschen, die sehr sensibel auf diese Störfelder reagieren. Meist ist es sehr schwierig herauszufinden, ob die Ursache für eine bestimmte Erkrankung ein Störfeld sein kann. Deshalb ist es wichtig, auf Kleinigkeiten im Alltag zu achten. Wenn man sich z. B. während eines Urlaubes eine Zeit lang nicht in seinem eigenen Haus aufhält und merkt, dass eventuelle Beschwerden sich verringern oder gar verschwinden, sollte man sich in Kleinstarbeit überlegen, woran dies liegen könnte. Wenn es einfach nur die Tatsache ist, dass man dem Alltagsstress entfliehen kann oder es vielleicht  endlich einmal ruhig ist, dann ist es einfach festzustellen, wo das Problem liegt. Manche Störfelder lassen sich aber nicht messen, daher liegt es an jedem selbst, zu entscheiden, wie er vorgeht.

Biorhythmus
Biorhythmus ist eine pseudowissenschaftliche Lehre, die besagt, dass die Natur den zeitlichen Zyklus eines Wesens vorgibt. Das bedeutet, dass man durch einfache Mittel gute und schlechte Tage von Menschen und Tieren ermitteln kann. Gemäß dieser Lehre wird das Leben durch drei Rhythmen, die von unterschiedlicher Dauer sind, bestimmt. Der körperliche Rhythmus dauert 23 Tage, der emotionale Rhythmus dauert 28 Tage und der geistige Rhythmus dauert 33 Tage. Die Anhänger dieser Lehre sind demnach der Ansicht, dass diese Rhythmen über das Lebensalter zu bestimmen sind.

Die Kraft der Gedanken
Viele Mensche sind der Meinung, dass sie mit Hilfe ihrer Gedanken, Überzeugung und Einstellung Einfluss auf ihren Körper haben. Das beste Beispiel für die Kraft der eigenen Gedanken sieht man bei dem Placebo-„Effekt“, der in der Forschung oft angewendet wird. Mit Hilfe dieser Art Suggestion beeinflussen wir unseren Körper und sagen ihm, was er zu tun hat. Forscher haben bei einer Vielzahl von Probanden festgestellt wurde, dass Positives Denken und eine positive Einstellung zum Leben demnach Beschwerden lindern oder gar heilen können.