Pferde: Kolik und Futtermittelallergie erkennen
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Eine Kolik beim Pferd kann verschieden Ursachen (z.B. Futtermittelallergie) haben
Fast jeder Pferdebesitzer hat schon einmal mit einem kranken Pferd zu tun gehabt. Hierbei zählt eine Kolik zu den gefährlichsten und auch zu den häufigsten Krankheiten.
Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 13.03.2009, 17:31 Uhr
Autor: Administration account
Was ist eine Kolik?
Grundsätzlich ist der der Begriff Kolik bezeichnend für Schmerzen und Verschlingungen im Bauch- und Darmbereich. Bei einer starken Kolik wird der Darm zugesetzt, so dass das unverdaute Futter dort nicht mehr weitertransportiert wird. Der Darm kann eingeklemmt sein, bis hin zur Verlagerung.
Der Darm eines Pferdes hat eine Länge von 40 Metern und dies ist kein unerheblicher Grund, warum Koliken zu Recht gefürchtet sind.
Ursachen
Eine Kolik kann unterschiedliche Ursachen haben. Besondere Aufmerksamkeit ist beim Anweiden im Frühjahr und beim Einstallen im Winter geboten.
Empfindliche Pferde können wegen des Futterwechsels kolikanfällig sein. Zu Beachten ist auch die Möglichkeit einer Futtermittellallergie, die Ursache der Kolik sein könnte.
Mehr Informationen zur Futtermittelallergie gibt es hier:
Gerade wenn Pferde nach einem Winter in der Box oder dem spärlichen Auslauf hinaus auf die Weiden dürfen, sollten die Weidezeiten stundenweise erweitert werden.
Das Gras im Frühjahr ist besonders Eiweißhaltig und Pferde „überfressen“ sich dann gerne.
Aber auch ungeeignetes Futter kann bei Pferden eine Kolik auslösen.
Weiterhin sind gestresste Pferde Kolikanfällig, wie Turnier- oder Sportpferde.
So genannte Wurmkoliken entstehen durch Parasiten- und Wurmbefall. Die Würmer zerstören die Darmwand und dies kann ebenfalls zu einer, in diesem Fall fast immer, tödlichen Kolik führen.
Merkmale
Bei einer Kolik treten unterschiedliche Merkmale auf. Unruhige Pferde versuchen dem Schmerz durch hinlegen zu entkommen. Sie wälzen sich, oder liegen ruhig in der Box oder auf der Weide. Beim starken Wälzen kann es hierbei auch zu weiteren Darmverschlingungen kommen. Unter Umständen wird ein kontrolliertes Wälzen vom Tierarzt jedoch unterstützt, da sich der Darm auch zu Gunsten des Pferdes wieder entschlingen kann.
Pferde die an einer Kolik erkrankt sind, verweigern oft jegliches Futter. Bei starken Schmerzen treten häufig Schweißausbrüche auf und Kreislaufprobleme.
Bis zum Eintreffen des Arztes, sollte das Pferd im Schritt bewegt werden.