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Leseprobenverteilung in Arztpraxen: Vorteil für Arzt, Patient und Verlag?

Leseprobenverteilung bei Ärzten ist gang und gebe - wie funktioniert diese Marketingform?


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 16.02.2010, 15:57 Uhr
Autor: Administration account

Leseprobenverteilung bei Ärzten

Egal ob beim Friseur oder im Wartezimmer einer Arztpraxis – um sich das Warten abzukürzen, stöbert hier jeder gerne in den Zeitschriften des Lesezirkels. Überwiegend liegen die Medien der Regenbogenpresse aus. Hin und wieder findet sich auch eine Fachzeitschrift oder ein anspruchsvolleres Magazin unter den angebotenen Titeln zur Zerstreuung. Wenn der Grund des Arztbesuches nicht zu belastend ist, konsumieren Patienten auch gehaltvollere Lesekost, die etwas mehr Konzentration verlangt. Da Wartezeiten oftmals recht lang sein können und man mit fremden Menschen im gleichen Raum sitzt, fühlt sich der eine oder andere unwohl in seiner Haut. Beim Lesen versinkt man in andere Welten und kann unliebsamen Gefühlen oder ungewolltem Augenkontakt entfliehen.

Leseproben von aktuellen Bestsellern beispielsweise oder von Sachbüchern, die idealerweise zum Leistungsspektrum des Arztes passen, fallen hier auf fruchtbaren Boden. Das heißt, die Patienten stehen dem Lesestoff gegenüber i.d.R. sehr aufgeschlossen gegenüber.

Ärzte sind ohnehin optimale Multiplikatoren. Marketingabteilungen der Pharma-, Wellness- oder Sportindustrie planen Besuche bei Ärzten fest ein. Sie verteilen soweit möglich auch Proben ihrer Produkte an die Ärzte, die teilweise zur Weitergabe an die Patienten gedacht sind. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, heißt es und so sind die kleinen Give Aways auch eine gute Art der Kunden-, in diesem Fall der Patientenbindung.

Dieses Konzept wird im Marketing als Ambient Media bezeichnet und auch in anderen, nicht medizinischen Umfeldern genutzt. Mehr Information zur Leseprobenverteilung bei Ärzten gibt es bei der spezialisierten Agentur beebop aus Hamburg.

Leseprobenverteilung in Arztpraxen: Vorteil für Arzt, Patient und Verlag

Leseprobenverteilung bei Ärzten erscheint damit als eine sinnvolle Werbemaßnahme, von der alle Beteiligten profitieren können. Die Verlage erreichen ein potentiell interessiertes Publikum, wenn die Ärzte, die Leseproben erhalten, sorgfältig ausgesucht werden. Je nach Spezialisierung des Arztes lassen sich dessen Patienten nach Alter und wahrscheinlichen Interessen identifizieren bzw. klassifizieren und Leseproben gezielt verteilen. Leseproben von Kinderbüchern werden z. B. bei Kinderärzten verteilt, beim Orthopäden Leseproben von Büchern rund um das Thema Sport und so weiter. Leseprobenverteilung in Arztpraxen führt zu nur geringen Streuverlusten und der Werbeetat wird sehr effizient genutzt.

Ärzte betreiben mit Leseproben eine besondere Kundenbindung und die Patienten erhalten hochwertige und besondere Geschenke: Kurzweil, Ablenkung und Informationen.