Anzeigen

Bewegung > Fitnessstudio > Spinning

Spinning

Eine Steigerung zum normalen Training auf dem Fahrradergometer ist das Spinning. Hier wird in der Gruppe zu Musik und unter Anleitung des Kurstrainers auf speziellen Fahrrädern trainiert.


Letzte Aktualisierung dieses Artikels: 29.07.2008, 11:32 Uhr
Autor:

Indoorcycling ist für diese Art des Gruppenfitnesstrainings der allgemeine Überbegriff, je nach Begründer und Anbietern wird dann von Spinning, Spinnracing oder rpm gesprochen. Alle Programme unterscheiden sich mehr oder weniger in Dauer und Ausführung. Eine typische Einheit besteht jedoch immer aus dem Warm up, dem Einfahren, aufwärmen der Muskulatur über das eigentliche Training bis zum Cool down, dem Ausfahren mit anschließender Lockerung und Dehnung der Muskulatur. Während des eigentlichen Trainings bestimmt der Kurstrainer, auch Instructor genannt, die Strecke, bei der eine Berg- und Talfahrt durch die Veränderung des Widerstandes am Fahrrad simuliert wird. Diese Einstellung bestimmt der Fahrer selbst. Wird ein „Gipfel erklommen“ wird der Widerstand durch stärkeren Druck auf die Schwungscheibe erhöht und die Teilnehmer müssen sich gegebenenfalls aus dem Sattel erheben.

Mit Spaß die Ausdauerleistung erhöhen 

Aufgrund der abwechslungsreichen Trittfrequenzen, dem Wechsel zwischen Anstrengung und Erholung, temporeicher Sprints sorgt dieses Training nicht nur für viel Spaß, sondern verbessert zusätzlich die Koordination, Bewegungsschnelligkeit und die anaerobe Kapazität, also die Leistungsreserven, die für kurze intensive Belastungen erforderlich sind. Die individuelle Belastungssteuerung macht es möglich, dass geübte Radrennfahrer und Anfänger in einer Gruppe fahren können. Die Übungsleiter geben dabei natürlich Hilfestellungen und wichtige Tipps. Das Indoorcycling ist ein optimaler Start ins Ausdauertraining, bei dem Gelenke geschont werden und die Motivation durch die Gruppe und den Übungsleiter enorm viel Spaß macht. Natürlich birgt dieser Ansporn auch die Gefahr sich gerade am Anfang zu überlasten, daher am besten mit Pulskontrolle starten, um einer Überanstrengung vorzubeugen. Gerade im Winter ist dieser Radsport eine interessante Alternative für Liebhaber der Fortbewegung auf dem Zweirad.